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Laboruntersuchungen
Die Untersuchung der Lebensmittel stellt eine Endproduktkontrolle dar. Damit wird stichprobenweise überprüft, ob die Selbstkontrolle der Hersteller ausreichend ist.
Chemische Untersuchungen
Mit chemischen Analysen werden folgende Aspekte geprüft:
- Zusammensetzung (LMV)
- Nährwertdeklaration (NwV)
- Echtheit (z.B. Fettsäuremuster, Kohlenhydratmuster)
- Zusatzstoffe
- korrekte Menge (ZuV) - Zulässigkeit (ZuV)
- Rückstände (FIV)
- Mykotoxine - Tierarzneimittel (FIV) - Pestizide (FIV) - Metalle (FIV) - weitere Stoffe wie Lösungsmittel und Umweltkontaminatien
Dabei gelangt eine breite Palette von Untersuchungsmethoden zur Anwendung. Ja nach gesuchter Substanz und zu untersuchender Matrix werden von klassischen Methoden bis zu technisch sehr aufwändigen Methoden eingesetzt.
Als Beispiele seien genannt:
- Titration
- Gravimetrie
- spektroskopische Methoden (UV-VIS, AAS)
- chromatographische Methode (GC, HPLC, IC mit je unterschiedlichen Detektionsarten)
- immunochemische Methoden (RIA)
Ein wichtiger Punkt bei einer Analyse ist eine geeignete Aufarbeitung des zu untersuchenden Materials. Diese dient im Wesentlichen dazu, störende Begleitstoffe zu entfernen und die gesuchten Substanzen aufzukonzentrieren, damit der Nachweis der gesuchten Substanz überhaupt möglich wird.
Mikrobiologische Untersuchungen
Die Proben werden in Zehnerschritten verdünnt und die einzelnen Lösungen untersucht. Je nach zu bestimmenden Mikroorganismus werden spezielle Nährmedien verwendet. Die quantitave Auswertung erfolgt durch Auszählen der festgestellten Kolonien jeder untersuchten Verdünnung und durch Umrechnen auf die ursprüngliche Probe. Die Befunde werden mit Bestätigungstests abgesichert. Als Grundlage für die Untersuchungsmethoden dient das schweizerische Lebensmittelbuch.
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